Hap-Ki-Do-Geschichte




Die Entstehung Hap Ki Dos

Hap Ki Do in Deutschland

Das Hap Ki Do wurde 1965 vom koreanischen Großmeister Kim Sou Bong nach Deutschland/Österreich gebracht. Sein Hauptverdienst war eine Basislehrmethode und eine Systematisierung einer Vielzahl von Techniken. Kim Sou Bong schrieb auch das erste deutsche Hap Ki Do Buch (Kim Sou Bong: Hap Ki Do - Grundlagen und Techniken der koreanischen Selbstverteidigung. Niederhausen/Ts.: Falken-Verlag, 1983. Völlig überarbeitete Neuauflage: Hap-Ki-Do - Koreanische Selbstverteidigung nach dem Lehrsystem des Großmeisters. Niederhausen/Ts.: Falken-Verlag, 1994.)

1970 bekam Kim Sou Bong Unterstützung von Großmeister Song Il Hak, der mit seinen harmonischen Bewegungen Kim Sou Bongs Weg begleitete. 1973 folgte Groß Yoo Kyung Soon, der in Kassel seine Schule aufbaute. Leider verstarb Großmeister Yoo überraschend im Dezember 1989, kurz nach der Gründung der Deutschen Hap Ki Do Föderation.

Diese und andere Meister fanden schnell begeisterte Schüler und konnten so ihre Kampfkunst in Deutschland verbreiten. Viele der Meister verließen dann aber nach einigen Jahren Deutschland und siedelten nach Kanada und den Vereinigten Staaten um. Direkte Schüler von ihnen unterrichten noch im Ruhrgebiet, in Düsseldorf und in Offenbach bei Frankfurt.

In Offenbach ist der Stammsitz der Deutschen Hap Ki Do Föderation, der auch die Hap Ki Do Gruppe in Goslar mit ihren Trainern Gudrun Weigt (1.Dan) und Olav Nabbefeld (1. Dan) angehören. Diese Gruppe wurde im Februar des Jahre 1991 gegründet und erfreut sich seit dieser Zeit eines regen Zuspruchs.