Hap-Ki-Do





Hap Ki Do ist eine koreanische Selbstverteidigungskunst, die sich Ende des letzten Jahrhunderts aus koreanischen Kampfkünsten und dem japanischen Ai Ki Do entwickelte. Die Begründer des Ai Ki Do und des Hap Ki Do gingen bei dem selben Ai Ki Jitsu Meister in die Lehre und entwickelten dann unabhängig voneinander jeweils ihre eigene Selbstverteidigungskunst.

Hap bedeutet Harmonie, Ki ist die universelle Kraft des Universums und Do ist der Lebensweg. Hap Ki Do ist also der Weg mit der Kraft des Universums in Harmonie zu sein. Wie das Universum sind auch die Hap Ki Do Techniken rund und kreisförmig. Es wird versucht die grade Kraft des Angreifers aufzunehmen und in eine runde Bewegung umzuleiten. Dies bedeutet auch, daß es im Hap Ki Do keine Blöcke gegen Tritte und Schläge gibt, sondern daß man der direkten Bewegung ausweicht, sie rund aufnimmt und weiter ins Leere leitet.

Das Hap Ki Do besitzt neben dem Kreisprinzip noch das Prinzip des Flusses und das Prinzip der Einwirkung. Das Prinzip des Flusses bedeutet, dass man sein Ki aufstaut und dann im entscheidenen Moment wie einen Wasserfall freisetzt, aber auch, daß Abwehrtechniken endlos wie ein Fluß aufeinander folgen koennen. Das Prinzip der Einwirkung beinhaltet, daß man auf den Angreifer mit eigenen Aktionen einwirkt, um ihn zu einer Reaktion zu bringen, die man zu seiner Abwehr also zur eigenen Verteidigung einsetzten kann.

Das Hap Ki Do beinhaltet aber nicht nur Techniken und Wuerfe, sondern bietet auch varinatenreiche Schläge und Tritte. Da Hap Ki Do keine Kampfsportart ist, in der es Wettkaempfe gibt, werden auch tiefe Fußtritte trainiert, die durch die Kampfregeln vieler anderer Kampfsportarten untersagt sind. Abwehrtechnicken gegen bewaffnete Angriffe und Waffentechniken zum Angriff und zur Verteidigung runden die Hap Ki Do Techniken ab.

Das Hap Ki Do wurde in den 60er Jahren von zwei koreanischen Bergleuten, Kim Song Bon und Park In Suk nach Deutschland ins Ruhrgebiet gebracht. Die beiden Meister fanden schnell begeisterte Schüler und konnten so ihre Kampfkunst in Deutschland verbreiten. Die beiden Meister verließen dann aber nach einigen Jahren Deutschland und siedelten nach Kanada und den Vereinigten Staaten um. Direkte Schüler von ihnen unterrichten noch im Ruhrgebiet, in Düsseldorf und in Offenbach bei Frankfurt.

In Offenbach ist der Stammsitz der Deutschen HapKiDo Föderation, der auch die Hap Ki Do Gruppe in Goslar mit ihrem Trainer Dietmar Müller (2.Dan) angehört. Diese Gruppe wurde im Februar des Jahre 1991 gegründet und erfreut sich seit dieser Zeit eines regen Zuspruchs.


Präsenz der Goslarer Hapkido-Gruppe in den Medien:

Zu unserem fünfjährigen Bestehen habe ich einen kleinen Artikel verfaßt, der in einer Goslarer Lokalzeitung erschienen ist.

Eine der jungen Frauen, die seit einigen Jahren mit großem Erfolg bei uns trainieren, hatte Ende 1997 die Gelegenheit einen Artikel für die Goslarsche Zeitung zu schreiben, der am 13. Dezember 1997 erschien.


Wenn man hier klickt, dann kann man sich ein paar Bilder von HapKiDo-Techniken ansehen! Und hier kann man Bilder von unserer ersten Danprüfung sehen. Hier kann man sich das Prüfungsprogramm der Deutschen Hapkido Föderation ansehen.

Hier gelangt man zu einer Seite, auf der ich versuche eine Adressen-Liste von HapKiDo-Dojangs anzulegen. Es wäre schön, wenn sich auch andere Vereine finden würden, die ihre Adressen zur Verfügung stellen, damit vielleicht ein engerer Kontakt zwischen den einzelnen Dojangs entsteht.

Und um noch mehr Kontakt zu anderen HapKiDokas zu bekommen kann man hier einen Eintrag in meinem Gästebuch hinterlassen. Das kann man natürlich auch machen, um mir einfach zu zeigen, daß man hier war.

Ja und wenn man mal hier klickt, dann kommt man zu einer Liste von WWW-Links, die sich mit HapKiDo und anderen koreanischen Kampfkünsten befassen.


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* Hier kann man eine e-mail an Olav Nabbefeld schicken.